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Was vom Kino übrig blieb
Date of vernissage:Friday, February 9, 2018
18:00
Starting date of exhibition:Saturday, February 10, 2018
Closing date of exhibition:Sunday, April 22, 2018
Adress/venue of exhibition:
The following Artists are participating:

John Baldessari, Erica Baum, Joseph Beuys, Jörg Buttgereit, Anne Collier, Siegfried A. Fruhauf, Karl Holmqvist, Ito Ryusuke, Björn Kämmerer, Johann Lurf, Bernd Oppl, Katrin Plavčak, Eric Rondepierre, Constanze Ruhm, Hans Scheugl, Viktoria Schmid, Michaela Schwentner, Haim Steinbach, John Stezaker, Mika Taanila, Antoinette Zwirchmayr

John Baldessari, Erica Baum, Jörg Buttgereit, Anne Collier, Siegfried Fruhauf, Karl Holmqvist, Ito Ryuseko, Björn Kämmerer, Katrin Plavak, Eric Rondepierre, Viktoria Schmid, Michaela Schwentner, Haim Steinbach, John Stezaker, Mika Taanila, Antoinette Zwirchmayr
Die umfangreiche Ausstellung stellt nationalen und internationalen Positionen zeitgenössischer Kunst ausgewählte filmhistorische Exponate gegenüber, um der Wirkmacht und dem Nachhall des Kinos auf die Kunst und dessen „kulturellem Gedächtnis“ nachzugehen. Der Fokus liegt auf unterschiedlichen Ausprägungen der Cinephilie, weshalb auch das Österreichische Filmmuseum und private Sammlungen originelle und ungewöhnliche Kollektionen zur Verfügung stellen. Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Diagonale statt, die begleitend eine Filmschau präsentiert.
„Was vom Kino übrig blieb“ bildet hybride Passionen und individuelle Obsessionen rund um den Kosmos Kino ab, in dem Film als das Leitmedium des 20. Jahrhunderts seinen Ort hat. Die Ausstellung versammelt eine Auswahl an filmspezifischen Kunstwerken und Artefakten, was die Welt des Kinos abseits von Filmen hinterlassen hat. Von Interesse sind vor allem der Objekt- und der Fetisch-Charakter dieser Artefakte und deren spezifische Materialität.
Der melancholische Titel der Schau ist bewusst mehrdeutig gewählt: Er ist eine Paraphrase auf den berühmten Romanund Filmtitel „Was vom Tage übrig blieb” (Kazuo Ishiguro, 1989; James Ivory, 1993) und erinnert an die „Überreste” und „Hinterlassenschaften” von Filmproduktionen. Der Titel spielt auch auf die Frage an, was heutzutage noch an „Kino-Kultur” lebendig ist. Erleben wir gerade die melancholischen Reste und Ruinen des Kinos?